Der Wecker klingelt um 05:45 – wieder früh, aber diesmal mit gutem Grund. Kurz Frühstücken und dann sitzen wir um 06:30 schon im Auto Richtung Kruger National Park.
Der Park gehört zu den ältesten und bekanntesten Schutzgebieten Afrikas. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet unter Schutz gestellt, offiziell gegründet wurde der Nationalpark 1926. Damit feiert er rund um diese Zeit sein 100-jähriges Bestehen – ein ganz passender Moment für unseren Besuch.
Unsere Route ist ambitioniert: Start am Phabeni Gate, weiter über Skukuza nach Tshokwane Picnic Site, dann bis Lower Sabie Rest Camp und schließlich wieder zurück über Skukuza zum Kruger Gate.
Am Ende stehen rund 360 Kilometer auf dem Tacho – etwa 200 davon direkt im Park. Eine Strecke, die man nicht unterschätzen sollte, vor allem weil man ständig aufmerksam unterwegs ist.

Und genau das zahlt sich aus. Über den Tag verteilt sehen wir eine ganze Reihe von Tieren: Elefanten, Giraffen, Nilpferde, Affen, Springböcke und Büffel. Kein kompletter „Big Five“-Moment, aber definitiv genug, um den Tag als Erfolg zu verbuchen.












Gerade die Begegnungen am Straßenrand haben ihren eigenen Reiz – mal ganz nah, mal nur als Silhouette in der Ferne.
Gegen 18:30 sind wir zurück in Graskop. Die Rückfahrt zieht sich, und spätestens jetzt merkt man die vielen Stunden im Auto.
Um 19:45 fallen wir schließlich zurück ins Apartment – komplett erledigt, aber mit einem Tag im Kopf, der sich definitiv gelohnt hat.