Daniel’s Reisen

Tag 2 – Zwischen Fluss, Hochzeit und kleinen Eigenheiten (25.04.)

Der Tag startet früh. Um 06:30 sind wir wach – allerdings ohne Kaffee, denn der lässt bis 07:30 auf sich warten. Frühstück gibt es sogar erst um 10:00. Entsprechend zieht sich der Morgen ein wenig.
Die Zeit nutze ich für eine kleine Erkundungstour rund um die Lodge. Catrin ist derweil schon seit über einer Stunde mit ihrer Gastschwester unterwegs – vorerst „verschollen“, aber offenbar bestens beschäftigt.
Direkt neben der Unterkunft gibt es einen Fluss, der sich in zwei ganz unterschiedliche Bereiche teilt: Auf der einen Seite schöne Stromschnellen, auf der anderen ein ruhiger Abschnitt, in dem sich wohl auch Nilpferde aufhalten. Gesehen habe ich leider keines – vielleicht beim nächsten Mal.


Das Frühstück um 10:00 ist dann… sagen wir: sehr englisch geprägt. Es gibt zwar auch Joghurt und Früchte, aber insgesamt ist vieles ziemlich süß. Nicht ganz mein Standard, aber absolut in Ordnung.
Gegen 11:15 geht es zurück ins Zimmer. Während Catrin sich ein kurzes Nickerchen gönnt, nutze ich die Zeit produktiv – zumindest halbwegs. Ich schreibe an den Blogposts und kümmere mich um die Kamera, damit für den Kruger Nationalpark alles vorbereitet ist.
Am Nachmittag wird es dann offiziell: Um 14:30 beginnt die Trauung. Danach geht es entspannt weiter – erst zur Snack-Theke, später zum Abendessen mit Buffet.

Jan und Carina mit zwei mir unbekannten
Suryka und eine unbekannte
Die zwei hier kenne ich auch nicht.
Jeden Tisch war ein lied zugeordnet
Helemal -> Das ist kein lied sondern heißt übersetzt “viel”, also viel tanzen


Ein besonderes Highlight ist ein traditionelles Spiel während der Feier: Der Bräutigam muss eine Rede halten, während alle unverheirateten Männer versuchen, ihn dabei zu unterbrechen. Ziel ist es, ihn aus dem Konzept zu bringen oder sogar zur Aufgabe zu zwingen. Eine ungewöhnliche, aber ziemlich unterhaltsame Dynamik.
Wir bleiben bis etwa 23:00, bevor wir uns langsam zurückziehen. Nach diesem langen, aber abwechslungsreichen Tag ist das Bett dann wieder ein ziemlich guter Ort.