Daniel’s Reisen

Tag 16 – Kleine Irrwege und große Aussichten (09.05.)

Der Tag beginnt früh – zumindest für mich. Um 05:51 bin ich bereits wach, während Catrin sich bis etwa 07:30 noch etwas mehr Schlaf gönnt.


Um 08:20 gehen wir frühstücken, danach bereiten wir uns auf die geplante Wanderung vor. Gegen 09:34 heißt es umziehen, Wasser einpacken und los. Unser Ziel: ein Abschnitt des St Blaize Trail.


Um 10:24 parken wir bei einem Einkaufszentrum und starten die Wanderung – zumindest theoretisch. Praktisch landen wir kurze Zeit später am Eingang einer bewachten Wohnanlage. Der Pförtner hält uns direkt auf und erklärt, dass man hier zwar vom Wanderweg herauskommt, aber nicht starten darf. Die Logik verstehen wir beide nicht aber wir müssten außen herum laufen.


Also drehen wir um und suchen den alternativen Zugang. Erst scheint alles logisch: links ein Zaun, rechts Wildnis. Wenig später stehen wir allerdings wieder vor Zäunen und einer schlecht ausgeschilderten Weggabelung. Wir entscheiden uns für rechts – falsch.
Nach etwa 15 Minuten merken wir mithilfe von Komoot, dass die nächste sinnvolle Verbindung viel weiter entfernt liegt als angekündigt. Also wieder zurück.


An der ursprünglichen Gabelung schaue ich mir den Zaun genauer an – und tatsächlich: Dort gibt es ein kleines Gatter mit Schild. Nur leider so unauffällig, dass man es aus der Entfernung kaum erkennt. Beschilderung scheint hier eher optional zu sein.
Nachdem wir endlich durch das Gatter sind, erreichen wir rund zehn Minuten später tatsächlich den eigentlichen Wanderweg. Insgesamt hat uns das Ganze etwa 45 Minuten extra gekostet.


Der Frust verfliegt allerdings schnell. Der Wanderweg selbst ist wunderschön und führt direkt entlang der Klippen mit Blick auf den Ozean. Unterwegs sehen wir verschiedene Eidechsen und zahlreiche Vögel. Die Mischung aus Meer, Felsen und Sonne macht den Weg absolut lohnenswert.

Die Telefonmasten werden getarnt


Nach gut 1,5 Stunden auf dem Trail geht es über Treppen wieder hinauf zur Straße. Von dort sind es nochmal etwa 35 Minuten zurück zum Auto. Mittlerweile ist es ordentlich warm geworden, und wir sind ziemlich froh, als wir endlich wieder im klimatisierten Wagen sitzen.
Um 14:48 sind wir zurück im Zimmer und legen uns erstmal kurz hin.


Lange hält die Ruhe allerdings nicht, denn um 15:15 geht es weiter zum Whirlpool. Dort verbringen wir entspannt fast zwei Stunden – genau das Richtige nach der Wanderung.


Um 17:17 machen wir uns auf den Weg zum Abendessen. Gegen 17:38 sitzen wir bei Pizza e Vino. Es gibt Salat, Pizza und Pasta mit Meeresfrüchten – unkompliziert und gut.


Um 18:57 geht es satt zurück ins Zimmer. Zehn Minuten später liegen wir bereits wieder entspannt auf dem Bett und kümmern uns noch um die Buchung der nächsten Unterkünfte, bevor der Tag langsam endet.